Wegschauen hilft nicht
Was krank macht
Das GKV-Spargesetz heißt jetzt neu Stabilisierungsgesetz. Während die Furcht wächst seine med. Ansprechpartner durch Rationalisierung zu verlieren, verirren neue Namen die alten. Inhaltlich gleich bleibt es bei Verunsicherungen, wie ein Gesundheitsminister der sich fehlplatziert sieht.
Auch die digitalen Umstellungen, wie z.B. eine Krankenakte die in der Praxis meist nur mit Eigeninitiative zu pflegen ist und nur Technikaffinen vorbehalten bleibt, machen wenig Hoffnung. Wird der Blick auf den Bildschirm wichtiger als die Behandlung selbst ? Sparwahn vor Notversorgung ?
Mitschuldige gesucht
Künftig wird sich die Höhe der Zuzahlung für Medikamente ändern. Ab 2027 wird sie mind. 7,50 € bis 15 Euro betragen. So ist es im GKV-Spargesetz vorgesehen, das am 30. Juli 26 in Kraft getreten ist. Unsere Mehrzahlungen sind nicht für die Apotheken, sondern gehen direkt an die Krankenkassen.
Lage ernster als gedacht: Wir müssen alles dafür tun, weiter an der Seite unserer örtlichen Apothenken zu stehen und diese mit aller Kraft, finanziellen Mitteln und Möglichkeiten zu unterstützen. Die Fachberatung vor Ort, die Not- und die Botendienste, dürfen uns nicht weiter verloren gehen !
Gut zu wissen...
Sehenswertes






Wissen einsetzen
Präzise regeln
Im Bereich der Vorsorgefragen & Patientenverfügung sind zunehmend Serviceangebote zwischen 14,00 - 40,00 €/Jahr für eine Link-Notiz unterwegs. Dabei regeln die Formulare, wie z.B. die der Verbraucherzentrale umfassend kostenfrei und liefern zudem die ausreichende Klarheit.
Ob kostenpflichtiges Angebot oder notarielle Verfügung: Eine Patientenverfügung wird erst richtig sinnvoll, wenn Sie auch in den entscheidenden Momenten verfügbar ist. Eine zusätzliche PDF-Verknüpung in Cloud und Handy ist immer zu empfehlen und leicht selbst kostenfrei zu realisieren.
Eigeninitiative gefragt
Gut gedacht, praxisfern gemacht: Im Alltag der Arztpraxen fehlt es oft an Zeit, die Patientenakten zu pflegen. Nur wer sich heute selbst um die Aktuallisierung seiner Befunde Arztbriefe und Laborwerte kümmert, kann wirklich von den Vorteilen in Notsituationen profitieren.
Wer selbst aktiv werden möchte, erhält über seine Kasse eine App mit Zugangs-PIN oder kauft sich das benötigte Lesegerät. Damit lassen sich die ePA-Daten nachvollziehen und aktualisieren oder bestimmen, welche Praxis, Apotheke, oder Krankenhaus wie lange darauf zugreifen darf.
Schnelle Hilfe
Vor Ort versorgt ?
Die Nr.: 116117 ist rund um die Uhr kostenfrei erreichbar. Vermittelt den Besuch/Termin in Bereitschaftspraxen oder organisiert Hausbesuche für Erkrankungen, mit denen Sie sonst in die Praxis gehen würden und deren Behandlung nicht bis zum nächsten Tag warten kann. Apropos warten...
Auch MRT-/ CT-Termine lassen sich dort meist früher legen. Die 116117 umfasst online zahnärztliche Notfälle. In allen lebensbedrohlichen Situationen alarmieren Sie direkt den Rettungsdienst unter 112. Für offene medizinische Fragen bieten Online-Chats 24/7 recht flotte Arzt-Rückmeldungen.
Termine ergattern
NEU: Mepppo.de erleichtert mit einer zentralen Übersicht die Suche zu aktuell freien Arztterminen mehr als deutlich. Ein klarer Vorteil nicht nur für die ländliche Bevölkerung, der jetzt so entscheidend mehr Ärzte mit freien Terminen auf einen Blick - 24/7 Tag und Nacht - angezeigt werden...
Meppo.de liefert die Termin-Treffer nach Versicherungsart, der Entfernung und gewünschter Tageszeitszeit gefiltert. Der eigentliche Meppo-Vorteil ist die Zusammenführung von einzelnen Online-Portalen, ohne sich dort jeweils selbst anmelden zu müssen um verfügbare Termine zu finden.
Überblick behalten
Wachsam sein
Atemaussetzer können mit fortschreitendem Alter deutlich zunehmen. Besonders betroffen sind Alleinlebende, die vor einer drohenden Erstickungsgefahr mangels Partnerhinweis nicht rechtzeitig gewarnt werden können. Eine Schlafapnoe liegt bei Atempausen ab10 Sek. vor.
Die Herausforderung bleibt, die oft baugleichen Hörgeräte für einen Preisvergleich der Technologiestufen zu erkennen. Welches Gerät sich hinter den Eigennamen der Anbieter verbirgt, kann das GKV-Hilfsmittelverzeichnis verraten und macht so einen Online-Preisvergleich möglich.
Die Priscus-Liste
Die Priscus-Information listet betagten Patienten potenziell problematische Medikamente auf. Eine gute Hilfestellung die voraussetzt, dass Arzt und Apotheken sie nutzen und die verschriebenen Medikamente auf eventuelle Wechsel- und mögliche Nebenwirkungen abgleichen.
Die PRISCUS-Liste ist keine Verbotsliste, sondern dient als Entscheidungshilfe, um die Arztneimittelwirkungen jeweils zu optimieren. Das ist besonders relevant, da sehr viele der älteren Patienten häufig unter Multimorbidität leiden und mehrere Medikamente einnehmen.





























































































